Das Hobby

Hobbymäßig programmiere ich schon einige Jahre. Angefangen habe ich einmal mit BASIC? auf einem Sharp MZ-800. Später, als ich auf meinen ersten PC umstieg, schaute ich mir zunächst GWBasic, dann QBasic an, welche ja bei DOS gleich dabei waren. Aber BASIC genügte schon lange nicht mehr meinen Ansprüchen. Wesentlich cooler war da PASCAL?, es war schneller und man konnte ausführbare Dateien erzeugen. Diese Sprache hat es mir auch lange Zeit angetan, mit dem Umstieg auf Windows zog ich mich allerdings aus der PASCAL-Welt zurück. Ich war jemand, der die Hardware gern direkt angesteuert hat - unter Windows war dies einfach nicht mehr möglich. Und die Windows-APIs konnten mich einfach nicht überzeugen. Inzwischen habe ich dort den Anschluß auch verloren.

So ging meine Richtung erstmal zur Web-Programmierung. Zunächst wertete ich meine Web-Projekte mit JavaScript? auf, allerdings bereitete das wegen den vielen Inkompatibilitäten eher Kopfschmerzen - und echte Anwendungen waren damit sowieso nicht möglich. Irgendwann entdeckte ich Perl?, dort verblieb ich aber nicht wirklich lang. Perl ermöglichte viele coole Dinge, aber einmal programmiert war der Quellcode kaum noch lesbar. Inzwischen bin ich bei PHP? angelangt und arbeite dort viel mit Datenbanken in SQL? und BackOffice?-Anwendungen.

Ganz nebenbei entdeckte ich auf dem Weg von Perl nach PHP die Programmiersprache C?, die mich schon lange Zeit interessiert hat, aber an die ich mich nur langsam herangewagt habe. Ich konnte C schon lange lesen und verstehen, bevor ich anfing eigene Programme zu schreiben. Das erste große C-Projekt entstand unter meinen Händen erst in einem Projekt an der Uni. An der Uni striff ich auch mehr oder weniger hart ein paar andere Sprachen, dazu zählen Assembler?, Java? und Haskell?.

Aktiv arbeite ich inzwischen nur noch mit den Sprachen PHP, C und C++? - BASIC habe ich inzwischen sogar komplett verlernt zumal sich BASIC inzwischen um Welten weiterentwickelt hat. Auch PASCAL geht mir nicht mehr ganz so leicht von der Hand, da einige Dinge dort eben anders gemacht werden müssen als in C oder PHP.

Die Arbeit

Den Einstieg in die Arbeitswelt machte ich durch die Entwicklung von Web-Seiten. So gelangte ich dann recht schnell und direkt zur Sprache PHP?. Bisweilen war meine Programmiersprache noch Perl? gewesen, aber PHP überzeugte mich schnell davon, daß ich eigentlich kein Perl mehr benutzen will. Durch die schnell wachsenden Ansprüche stellte ich mich in diesem Zuge auch der Arbeit mit Datenbanken und arbeitete mich in die AbfrageSprache? SQL? ein. Inzwischen betreue ich mehrere größere Projekte, deren BackOffice? durch PHP und MySQL gestützt wird.

Schulisch

Schulisch begann ich an der Oberstufe mit Logo?. Da ich mich hobbymäßig aber bereits mehr als gut in PASCAL? eingearbeitet hatte, war das natürlich eher langweilig. So freute ich mich dann, daß der Unterricht sich schnell in diese Richtung weiterentwickelte. Aber wirklich herausfordernd waren die gestellten Aufgaben für mich trotzdem nicht. So war das einzig neue, was ich im Unterricht dort mitnahm die Kenntnis über die geschichtliche Entwicklung von PASCAL, ein paar Informationen über RechnerArchitektur? und ein wenig TechnischeInformatik?.

Ändern sollte sich dies an der Uni. Im Fach PraktischeInformatik? hatte ich dort meinen ersten Kontakt mit Haskell?, die das für mich wirklich neue Konzept der funktionalen Sprache? umsetzte. Sie bot mir auf diese Weise ein klein wenig Faszination, aber etwas ernsthaftes habe ich damit nie angefangen. Im Fach TechnischeInformatik? stolperte ich außerdem noch ein wenig über Assembler?, das war aber nicht wirklich neu für mich, da ich damit bereits zu Zeiten der direkten Hardwareprogrammierung unter DOS gearbeitet habe. Assembler habe ich damals genutzt für alles, was sich mit PASCAL? nicht direkt machen ließ oder zu zeitkritisch war.

In einem Softwareprojekt habe ich mich dann außerdem einmal intensiver mit Java? beschäftigen müssen. Das Konzept ist zwar sehr nett, aber die Performance und die eng vorgegebenen Grenzen dieser Sprache haben mich einfach nicht überzeugt. So blieb dies mein einziger Kontakt mit Java, und wirklich hinter dem Ofen vorlocken kann mich die Sprache auch nicht. Damit würde ich mich nur nochmal beschäftigen, um mein Handy zu programmieren.

Später im zweiten großen Projekt kam ich dann wieder an Haskell und jetzt auch intensiv C?, welches vorher immer nur knapp angeschnitten wurde. Die Kunst in diesem Projekt war, die Vorteile beider Sprachen in einem Programm zu vereinen, indem betriebssystemnahe Teile in C, sicherheitsrelevante Teile jedoch in Haskell entwickelt wurden. Ich widmete mich jedoch nur den C-Modulen, mein Modulinterface grenzte jedoch direkt an ein Haskell-Modul.



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